Start ETFs im Fokus Sicher, solide, Schweden!

Sicher, solide, Schweden!

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Solide Wirtschaftszahlen, überzeugte Konsumenten und ein Image als sicherer Währungshafen: all das macht Schweden aus. Investoren können die schwedische Krone einfach und kostengünstig ihrem Depot beimischen.

Schweden gilt in Europa als Musterland. Die Staatsverschuldung ist gering, der Haushalt ausgeglichen. Diese Eigenschaften führten während der vergangenen Jahre dazu, dass die schwedische Krone immer mehr als sicherer Hafen angesehen wurde. Doch auch fundamental steht es um Schweden gut. Die Arbeitslosigkeit ist gering und die Industrie ist ausgelastet.

Trotz solider Wirtschaftslage kaum Teuerung

Im Februar stiegen die Auftragseingänge der schwedischen Industrie auf Jahressicht um 2,1 Prozent. Zwar fiel die Industrieproduktion im selben Zeitraum um 0,9 Prozent, doch hatten Analysten durch die Bank weitaus schlimmere Zahlen vermutet. Das Ergebnis: Die schwedische Krone verteuerte sich unmittelbar nach Bekanntgabe der Zahlen aus der schwedischen Industrie. Trotz der soliden Wirtschaftslage und der großen Nachfrage nach der schwedischen Währung hält sich die Teuerung in Grenzen: Im laufenden Jahr erwartet eine schwedische Expertenkommission gar nur eine Inflation von 0,4 Prozent.

Kostengünstig auf der Währungsseite streuen

Erst kürzlich wurde Schweden von der Europäischen Kommission zum innovativsten Land der EU gewählt. Dieser Kraft sind sich die Schweden offenbar selbst bewusst: Das Verbrauchervertrauen kletterte im März wider Erwarten deutlich. Neben der soliden Industrie stützt also auch der private Konsum Schwedens Wirtschaft.

Gepaart mit der relativen Sicherheit im Vergleich zu anderen sicheren Währungshäfen – anders als beispielsweise Australien oder Kanada ist Schweden nicht so stark von der Entwicklung der Rohstoffpreise abhängig – sind Schwedens Eigenschaften für Währungsinvestoren interessant. Der ETC ETFS Long SEK Short EUR (WKN: A1DFSJ) profitiert von einer im Vergleich zum Euro steigenden schwedischen Krone. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,39 Prozent, die Rendite im laufenden Jahr bislang bei 2,75 Prozent.

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