Start ETFs im Fokus Sinkende China-Nachfrage drückt Blei-Preis

Sinkende China-Nachfrage drückt Blei-Preis

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Experten erwarten eine geringere Blei-Nachfrage. Wieso davon nicht profitieren?

Eines der wichtigsten Industriemetalle ist Blei. Wie auch bei Kupfer oder Nickel ist auch bei Blei China für einen Großteil der weltweiten Nachfrage verantwortlich. Die Analysten von BNP Paribas haben wegen des schwächeren Wirtschaftswachstums in China jetzt den Daumen über dem Bleipreis gesenkt – die Blei-Nachfrage werde in diesem Jahr um lediglich vier Prozent wachsen, so die Analysten. An der Börse sorgte diese Einschätzung für einen fallenden Preis für Blei.

Blei seit Jahren volatil

Blei wird in erster Linie in der Automobilindustrie verwendet. Auch die chemische Industrie setzt Blei ein. Darüber hinaus gilt Blei als wichtiger Bestandteil beim Strahlenschutz in medizinischen Geräten oder als Zugabe in Batterien. Die größten Bleiförderer der Welt sind China, Australien und die USA. In der Industrie versucht man zunehmend, das giftige Blei durch andere Metalle zu ersetzen. Das kann aus bestimmten Gründen aber nicht immer gelingen. Noch immer ist Blei ein nachgefragtes Industriemetall.

13 Prozent im laufenden Jahr

An der Börse bewegte sich Blei während der vergangenen Jahre unter starken Ausschlägen stetig seitwärts. Das Metall eignet sich daher als Basiswert für Trading. Der ETFS Daily Short Lead (WKN: A0V9YC) bildet die inverse Blei-Komponente des Dow-Jones-UBS-Commodity-Index ab. Im laufenden Jahr erwirtschaftete der ETF einen Gewinn von rund 13 Prozent. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,98 Prozent.

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