Start ETFs im Fokus So profitieren Sie kurzfristig von Gold

So profitieren Sie kurzfristig von Gold

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Gold fällt immer weiter. Wir stellen Instrumente vor, mit denen Sie von fallenden Notierungen profitieren.

Gold notierte kürzlich so niedrig, wie seit drei Jahren nicht. Vielerorts wird seitdem über ein Ende von Gold als sicherer Hafen spekuliert. Die Analysten der UBS gaben kürzlich bekannt, dass sie sich Notierungen unter 1200 Dollar je Feinunze Gold durchaus vorstellen können. Die Experten von ABN Amro gehen sogar so weit, dass sie Kurse von 1100 Dollar bis Ende 2013 für realistisch halten.

Gold kann noch immer eine Rolle in den Depots spielen

Hintergrund des Abverkaufs bei Gold ist das drohende Ende der lockeren Geldpolitik. Gute Wirtschaftsdaten machen eine Abkehr vom Gelddrucken zusätzlich wahrscheinlich. Da gleichzeitig die Aktienmärkte steigen oder sich zumindest nach kleineren Korrekturen wieder auf akzeptablem Niveau fangen, kehren immer mehr Anleger Gold den Rücken zu. Doch kann Gold noch immer eine Rolle in den Depots der Anleger spielen – die Rolle muss nur neu interpretiert werden. Das volatile Edelmetall eignet sich inzwischen als Basiswert für kurzfristiges Trading. Dabei sollten sich Anleger verstärkt auf der Short-Seite positionieren.

Short auf Gold? Anleger haben die Wahl!

Der Coba ETC – Gold Future Daily Short -4x DE (WKN: ETC018) profitiert mit einem vierfachen Hebel von der Entwicklung des Goldpreises. Im laufenden Jahr erreichte der ETC eine Performance von 42,9 Prozent. Anleger sollten allerdings beachten, dass der ETC steigende Notierungen bei Gold in Form von Kursverlusten ebenfalls gehebelt abbildet. Die Gesamtkostenquote liegt bei 2,05 Prozent.

Weniger rasant setzen Anleger mit dem db Monthly Short Gold ETC (EUR) DE (WKN: A1L9YW) auf einen fallenden Goldpreis. Der ETC spiegelt die einfach inverse Preisbewegung von Terminkontrakten auf Gold wider. Verliert Gold also 1 Prozent, legt der ETC 1 Prozent zu. Im laufenden Jahr kam mit dieser Strategie eine Rendite von über 13 Prozent zusammen. Die Gesamtkostenquote liegt bei nur 0,45 Prozent.