Die Bilanzsaison beeinflusst häufig die Kurse an der Börse.
Die Bilanzsaison beeinflusst häufig die Kurse an der Börse.

Die Nervosität an den Finanzmärkten ist derzeit hoch. Entgegen des saisonalen Musters – der Oktober gilt statistisch als einer der erfolgreichsten Börsenmonate des Jahres – gehen die Kurse auf Achterbahnfahrt mit oftmals sinkender Tendenz. In Europa dominiert das Thema Italien das Marktgeschehen. Die Schuldenproblematik und diffuse Angst der Marktteilnehmer vor unbedachten Handlungen der neuen Regierung in Rom sorgen regelmäßig für negative Reaktionen. Auch aus den USA kommen wenig gute Neuigkeiten zur Beruhigung. US-Präsident Donald Trump attackierte erneut die eigene Notenbank Fed als „außer Kontrolle geraten“. Der von ihm angezettelte Handelskrieg mit vielen Partnern kostet die US-Wirtschaft laut einer US-Branchenvereinigung jetzt schon 1,4 Milliarden Dollar im Monat, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Das alles setzt die Märkte weiter unter Druck.

Berichtssaison liefert neue Impulse

Woher sollen vor diesem Hintergrund nun die Impulse für steigende Aktienkurse kommen, um vielleicht doch noch eine Jahresendrally in Gang zu bringen? Richtig, alle drei Monate heißt es wieder: „It’s Earnings season“. Die Berichtssaison in den USA ist am vergangenen Freitag mit der Bilanzveröffentlichung dreier Großbanken (u. a. JPMorgan, Citigroup) gestartet. Und das mit einem Paukenschlag: Die Institute meldeten sprichwörtlich durch die Bank besser als erwartete Geschäftsergebnis für die vergangenen drei Monate. Die Wall Street reagierte auch gleich erfreut: Nach dem starken Auftakt erholten sich die Kurse von den heftigen Verlusten der Tage zuvor. Die Gewinnentwicklung der Unternehmen ist langfristig die stärkste Triebfeder für Aktienkurse, weil Aktien Anteile an Unternehmen verbriefen. Gemäß den Bloomberg-Konsensschätzungen dürften die im S&P 500 versammelten US-Unternehmen in der laufenden Berichtsperiode auch vor dem Hintergrund der geringeren Steuerbelastung und der großvolumigen Aktienrückkaufprogramme locker den neunten Anstieg in Folge schaffen.

Breit gestreutes und kostengünstiges Investment

Bezogen auf die im S&P 500 gelisteten Unternehmen liegen also neue Rekordgewinne förmlich in der Luft, was dem Leitindex frischen Auftrieb verleihen könnte. Anleger, die an der Wertentwicklung des marktbreiten US-Leitindex teilhaben möchten, können dies mit dem Vanguard S&P 500 UCITS ETF (WKN: A1JX53) bewerkstelligen. Der S&P 500 ermöglicht ein breit gestreutes und kostengünstiges Investment in 500 US-Aktien. Im laufenden Jahr erzielte der ETF bereits einen Gewinn von 8,53 Prozent. Die Dividendenerträge im Fonds werden an die Anleger quartalsweise ausgeschüttet. Die Kosten der Fondshaltung liegen bei 0,07 Prozent. Der Vanguard S&P 500 UCITS ETF (WKN:A1JX53) ist ein sehr großer Fonds mit 21,2 Milliarden Euro Volumen.

Vanguard S&P 500 UCITS ETF

WKN: A1JX53 ISIN: IE00B3XXRP09
Kurs

45,68 €

Kosten (TER) 0,07 %
Fondsvolumen 21.037,23 Mio. €
Indexabbildung physisch
1 Monat -0,86 %
Lfd. Jahr +9,65 %
Mehr Infos zum: Vanguard S&P 500 UCITS ETF
Mehr ETFs finden: ETF-Suche

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Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das EXtra Magazin.