Start ETFs im Fokus Stabilisiert sich der US-Aktienmarkt?

Stabilisiert sich der US-Aktienmarkt?

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US-Aktienmarkt
Der Ölpreisschock wirkt sich vor allem auf Aktientitel aus den USA aus. Eine Stabilisierung des „schwarzen Goldes“ könnte auch den Aktienmarkt beflügeln.

Es gibt sie doch noch, die positiven Nachrichten. Gestern überraschte Chip-Riese Intel mit guten Quartalszahlen. Zwar gab es auch einige Schattenseiten, wie beispielsweise das darbende Geschäft mit PCs, doch hatten Analysten im Konsens eine schwächere Entwicklung erwartet. Auch die US-amerikanischen Indizes haben sich zuletzt stabilisiert. Vor allem Energietitel, die während der vergangenen Wochen zu den Verlierern zählten, erholten sich und lieferten Impulse. Die Stimmung am Ölmarkt erscheint inzwischen dermaßen negativ, dass eine Gegenbewegung förmlich in der Luft liegt. Gerade der US-Aktienmarkt mit seiner Fracking-Industrie könnte davon profitieren. Zwar gab es zuletzt in Form von Arbeitsmarktdaten auch schlechte Neuigkeiten, doch sind solche Themen derzeit vom Verfall der Ölpreise und der damit verbundenen Deflationsangst überlagert. Ein Comeback der Ölpreise dürfte auch Aktien beflügeln.

MSCI USA mit interessanter Branchenverteilung

Anleger, die sich in den USA engagieren möchten, können sich den MSCI USA genauer ansehen. Der Index ist bewusst marktbreit angelegt und deckt mit seinen 633 Mitgliedern gemessen am Streubesitz rund 85 Prozent der US-Marktkapitalisierung ab. Auch die Zusammensetzung der Branchen des MSCI USA ist interessant: Mit einem Anteil von 20,7 Prozent spielt die Informationstechnologie eine bedeutende Rolle. Es folgen Finanz- (16,61%) und Gesundheitstitel (15,14%).

Preiswert und erfolgreich: MSCI USA von db-xtrackers

Um in den MSCI USA zu investieren, bietet sich der db x-trackers MSCI USA Index UCITS ETF (WKN: DBX1MU) an. Der ETF vereint bereits 1,5 Milliarden Euro Kapital auf sich und gehört damit zu den beliebtesten USA-ETFs. Im laufenden Jahr büßte der ETF 6,2 Prozent an Wert ein, 2015 ging es allerdings um 12,54 Prozent nach oben. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,3 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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