Start ETFs im Fokus Stabilität aus dem hohen Norden

Stabilität aus dem hohen Norden

50
scandinavienetf

Skandinavien ist nicht nur für Reisende attraktiv: Immer mehr Kapital fließt in den hohen Norden. Dass das Geld dort gut aufgehoben ist, zeigen aktuelle Studien. Skandinavische Länder sind bei der Innovationskraft ganz vorne dabei. Anleger können davon profitieren.

Solide Staatsfinanzen, sprudelnde Steuereinnahmen und offene, freundliche Menschen – so stellen sich die meisten Deutschen Skandinavien vor. Dass die ersten beiden Attribute stimmen, zeigen die nackten Zahlen. Auch der wachsende Zuspruch zu skandinavischen Geldanlagen zeugt von der Attraktivität der Nordländer.

Skandinavien hängt den Rest Europas ab

Jetzt hat auch die EU-Kommission reagiert und Schweden zum innovativsten Land der Europäischen Union gekürt. Weltweit sind nur Japan, Südkorea und die USA innovativer. Den zweiten Platz in der EU nimmt Deutschland ein, gefolgt von Dänemark. Schwedens Nachbar Norwegen ist nicht Teil der EU und kommt in der Studie daher nicht vor. Dennoch beeindrucken dort andere Zahlen: In Norwegen rechnen die Behörden ohne das Wachstum aus dem Verkauf von Öl und Gas im laufenden Jahr mit einem Bruttoinlandsprodukt von 2,6 Prozent. Länder aus Zentral- oder gar Südeuropa können da nicht mithalten.

Solide Langfrist-Performance: MSCI Nordic

Diese Innovationskraft gepaart mit anderen Rahmenbedingungen stärkt auch die Marktstellung der skandinavischen Unternehmen und sorgt für Wirtschaftswachstum. An der Börse führt dies seit Monaten für stetig steigende Kurse. Der MSCI Nordic, einer der beliebtesten Indizes, um die Aktienmärkte Skandinaviens zusammenzufassen, kletterte während der vergangenen drei Jahre jedes Jahr um 12 Prozent. Im laufenden Jahr erreichte der Index eine Performance von 8,3 Prozent. Anleger können die Entwicklung des MSCI Nordic mit dem Amundi ETF MSCI Nordic FR (WKN: A0REJU) abbilden. Der ETF ist mit einer Gesamtkostenquote von 0,25 Prozent vergleichsweise günstig.

TEILEN
Vorheriger Artikel„Zypern ist keine Eurokrise“
Nächster ArtikelDAX-Hausse macht Vermögensverwaltern keine Sorgen
Die Redaktion des EXtra-Magazins setzt sich aus erfahrenen Finanzexperten zusammen. Teilweise veröffentlichen wir auch Gastbeiträge auf unserem Portal. Wir lieben ETFs, Indexfonds und alles zum Thema Geldanlage und arbeiten täglich daran Ihnen die aktuellsten und nützlichsten Informationen zu liefern.