Start ETFs im Fokus Südkorea-ETF als Freihandels-Profiteur

Südkorea-ETF als Freihandels-Profiteur

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Südkorea hat für Anleger einiges zu bieten. Jetzt belebt die hohe Nachfrage aus der EU die Export-Wirtschaft.

Glaubt man der Volkswirtschaftslehre, sind Freihandelsabkommen immer eine gute Sache. Die derzeitigen Diskussionen um das Abkommen zwischen der EU und den USA zeigt, dass es bei solchen Abkommen nicht immer ausschließlich um Einfuhrquoten und Zölle, sondern indirekt auch um Politik geht. Gut und Böse sind dann schnell nicht mehr ganz so gut auseinander zu halten. Eindeutiger ist die Lage, wenn man ein Freihandelsabkommen im Nachhinein an den konkreten Ergebnissen messen kann – genau das kann man schon heute in Südkorea beobachten. Seit 2011 steht das Freihandelsabkommen zwischen Südkorea und der EU – allein 2014 sind die Exporte nach Europa um 18,4 Prozent gestiegen.

Export-Wachstum hängt mit Freihandelsabkommen zusammen

Das Abkommen zwischen Südkorea und der EU sieht in erster Linie den Abbau von Handelshemmnissen vor. Prüfungen und Zertifizierungen von Elektrogeräten entfallen weitgehend. Dass die Belebung des südkoreanischen Exports durchaus etwas mit dem Freihandelsabkommen zu tun hat, zeigen die relativen Zahlen zu Japan oder China – dort sind die Exporte gen EU nicht so deutlich gestiegen.

Unternehmen von Welt stammen aus Südkorea

Für Anleger ist Südkorea ein interessantes Investitionsziel. Das Schwellenland mit High-Tech-Charakter und einer sehr bildungsorientierten Bevölkerung wächst trotz seines vergleichsweise hohen Entwicklungsstandes dynamisch. Einige der größten Konzerne der Welt sind in Südkorea beheimatet: Unter anderem gehören Samsung, KIA und Hyundai zu den Unternehmens-Größen des Landes.

Südkorea-ETF bietet preiswerten Marktzugang

Wer auf Südkorea setzen will, kann sich den db x-trackers MSCI Korea Index UCITS ETF LU (WKN: DBX1K2) näher ansehen. Der Index setzt auf die gemessen an ihrer Marktkapitalisierung größten Unternehmen des Landes. Derzeit sind 217 Millionen Euro investiert. Im laufenden Jahr kletterte der ETF bereits um 4,1 Prozent. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,65 Prozent.

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