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Vietnams Wirtschaft dürfte in den kommenden Jahren kräftig wachsen – unter anderem dank vieler gut ausgebildeter Arbeitskräfte sowie niedriger Lohnkosten.

In einem gut diversifizierten Depot sollten Schwellenländer-Investments nicht fehlen. Allerdings müssen Anleger nicht unbedingt auf die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) setzen. Gute Wachstumsperspektiven verfügt zum Beispiel auch Vietnam. Erfreulicherweise hat die Regierung des südostasiatischen Küstenstaates aus Fehlern gelernt, die sie in der Vergangenheit gemacht hat. Deshalb werden mittlerweile Staatsunternehmen gegenüber der Privatindustrie nicht mehr bevorzugt. Zudem wurde in Vietnam die Geldpolitik reformiert, indem ein unabhängiger Notenbank-Gouverneur eingeführt wurde.

Deutlicher Rückgang der Teuerungsrate

Positiv zu werten ist auch die Ausrichtung der Wachstumspolitik auf Nachhaltigkeit. Dadurch konnte die Inflationsrate von 23 Prozent im August 2011 auf 6,6 Prozent verringert werden. Unabhängig davon floriert die Konjunktur in Vietnam nach wie vor – das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2013 betrug 4,9 Prozent. Lobenswert ist darüber hinaus die Korruptionsbekämpfung, die in Vietnam wesentlich besser funktioniert als in China.

Löhne sind niedriger als in China

Erfreulicherweise sind in Vietnam viele junge Arbeitskräfte gut ausgebildet und sehr motiviert. Zudem sind die Löhne erheblich niedriger als im Reich der Mitte. Dies sind hervorragende Voraussetzungen für eine positive Konjunkturentwicklung. Hinzu kommt der boomende Binnenmarkt, der ausländische Investoren anlockt.

Mit diesem ETF setzen Anleger auf etwa 20 vietnamesische Unternehmen

Seit Jahresbeginn hat sich Vietnams Aktienmarkt positiv entwickelt. In den kommenden Wochen könnte sich der Leitindex VN eine Verschnaufpause gönnen, aber mittel- bis langfristig dürfte er weiter nach oben sprinten. Von einer solchen Entwicklung können Anleger mit einem von db x-trackers emittierten ETF (WKN: DBX1AG) profitieren. Dieser Indexfonds bildet die Entwicklung des FTSE Vietnam ab, der die Aktien von circa 20 vietnamesischen Unternehmen umfasst. Ein Anteil dieses synthetisch replizierenden ETFs hat sich in den zurückliegenden drei Monaten um rund 20 Prozent verteuert. Die Performance des ETFs wird durch eine Gesamtkostenquote von 0,85 Prozent geschmälert.

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