Start ETFs im Fokus US-Aktien: Rendite rauf, Vola runter

US-Aktien: Rendite rauf, Vola runter

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Argumente für US-Finanztitel
Eine Bankenkrise ist in den USA ausgeschlossen, betont Janet Yellen. Und in Europa? Es gibt gute Gründe für Investments in US-Finanzwerte.

US-Aktien laufen gut. Doch die Schwankungen steigen. Clevere ETF-Lösungen nehmen Rendite mit und senken das Risiko.

Der breit gefächerte US-Leitindex S&P 500 erreichte am vergangenen Freitag ein neues Allzeithoch bei 2.096 Zählern. Getrieben wurden US-Aktien von der anhaltenden Erholung der Ölpreise. Gleichzeitig ignorierten die Märkte schwächere Zahlen zum Konsum in den USA völlig. Dies zeigt, dass die Märkte derzeit um Hausse-Modus sind – beinahe unabhängig von den Nachrichten steigen die Kurse. Für Anleger ist dies grundsätzlich ein angenehmes Anlageumfeld. Es gibt aber auch Tücken: Wer sich bisher an Konjunkturdaten und volkswirtschaftlichen Zusammenhängen orientiert hat, hat diese Orientierung verloren. Die Märkte machen was sie wollen.

Wer dem Trend folgen will braucht starke Nerven

Eine Orientierung, die Anlegern noch bleibt, ist die Trendfolgemethode. Der Hintergedanke: Ein Markt, der steigt, wird diese Entwicklung mit hoher Wahrscheinlichkeit auch beibehalten. Der Kursverlauf des S&P 500 zeigt über Jahre eindrucksvoll, dass an dieser Theorie durchaus etwas dran ist. Doch eines zeigte der Kursverlauf zuletzt auch: Die Schwankungen haben deutlich zugenommen. Wer als Anleger dem Trend folgen will, muss immer stärkere Nerven haben.

US-Aktien: Starkes Ergebnis 2015

Eine Möglichkeit, um starken Schwankungen ein Schnippchen zu schlagen, können Low-Volatility-Produkte sein. Diese ETFs verfolgen das Ziel, einen Index so genau als möglich nachzubilden und gleichsam die Schwankung so gering wie möglich zu halten. Der SPDR S&P 500 Low Volatility UCITS ETF (WKN: A1J3PA) macht genau das. Der Index bildet die einhundert Werte des S&P 500 ab, die während der letzten 252 Handelstage am wenigsten schwankten. Im laufenden Jahr war so bereits eine Rendite von 8,76 Prozent möglich. Der inzwischen 124,9 Millionen Euro schwere ETF kostet derzeit 0,35 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de.
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