Start ETFs im Fokus US-Aktien sind reif für eine Erholung

US-Aktien sind reif für eine Erholung

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Der S&P 500 hat in den vergangenen drei Wochen korrigiert. Nun erwartet ein Analyst der Großbank UBS eine positive Entwicklung des amerikanischen Kursbarometers.

Experte prognostiziert baldige Erholung des S&P 500

Um 6,2 Prozent ist der S&P 500 im Zeitraum vom 18. Oktober bis 9. November gefallen. Und jüngst ist der Index unter die aktuell bei 1.381,30 Punkte verlaufende 200-Tage-Linie gerutscht, wodurch sich das Chartbild eingetrübt hat. Analyst Michael Riesner von der Schweizer Großbank UBS geht nun davon aus, dass der S&P 500 kurzfristig noch auf 1.350 Punkte fallen könnte. Der Experte glaubt allerdings auch, dass sich das Kursbarometer noch in diesem Monat erholen wird. Im ersten Quartal 2013 könnte der Index dann laut Riesner auf 1.520 Punkte steigen.

Zyklische Titel haben sich relativ gut gehalten

Für Optimismus sorgt bei dem UBS-Analysten die Tatsache, dass zurzeit viele Marktteilnehmer Aktienkäufe zurückstellen. Zudem hat Riesner festgestellt, dass sich Aktien aus zyklischen Branchen während der jüngsten Schwächephase besser gehalten haben als Titel aus defensiven Branchen. Dieser Sachverhalt spricht gegen eine ausgedehnte Talfahrt am US-Aktienmarkt.

Attraktive Alternative zu klassischen S&P 500-ETFs

Wer Riesners Meinung teilt, kann sich den von iShares aufgelegten ETF (WKN: A0YBR6) auf den S&P 500 ins Depot legen. Eine Alternative dazu ist der Ossiam ETF US Minimum Variance (WKN: A1JH1X), der im Vergleich mit gewöhnlichen S&P 500-ETFs mit einer geringeren Volatilität punktet. Denn bei dem Produkt aus dem Hause Ossiam werden aus den 250 liquidesten Werten des S&P 500 diejenigen ausgewählt, die sich durch relativ geringe Kursschwankungen auszeichnen. Aus Anlegersicht interessant ist der Performancevergleich der beiden ETFs: In den zurückliegenden sechs Monaten verteuerte sich ein Anteil des iShares-ETFs um 6,45 Prozent. Im selben Zeitraum verbuchte ein Anteil des Ossiam-Produkts jedoch einen Kurszuwachs von 9,49 Prozent. Auch künftig dürfte der Ossiam ETF US Minimum Variance besser abschneiden als andere ETFs auf den S&P 500. Vor diesem Hintergrund ist es nicht tragisch, dass die Gesamtkostenquote des Ossiam-ETFs mit 0,65 Prozent höher ist als die des iShares-ETFs (0,40 Prozent).

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