US-Banken im Gewinnrausch

Auch nach der Hausse im Zuge des Wahlsiegs von Donald Trump sehen Experten die Titel von US-Banken weiter im Aufwind. Ein ETF bietet einen kostengünstigen Einstieg in den Sektor.

Die US-Bürger haben Donald Trump zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Nach gängiger Meinung sind die Republikaner markt- und unternehmerfreundlicher als die Demokraten, stehen sie doch für niedrige Steuern und weniger staatliche Eingriffe. Dieses zu erwartende freundlichere Umfeld hat seit dem Wahlsieg von Trump vor allem US-Banken- und Finanzwerten eine steile Aufwärtsjagd beschert.

 

Nicht nur die Kurse auch die operativen Kennzahlen der Geldhäuser haben von der Präsidentenwahl profitiert. Zuletzt legten die US-Großbanken JPMorgan Chase, Bank of America und Morgan Stanley rekordverdächtige Zahlen zum vierten Quartal vor. Die Geldhäuser meldeten teilweise zweistellige Gewinnzuwächse. Die wieder gestiegenen Zinsen im Heimatmarkt und die starke Handelsaktivität am Finanzmarkt nach dem Trump-Sieg beflügelten die Ergebnisse.

Trump steht für niedrige Steuern und weniger strenge Regulierung

Trotz der zuletzt rasanten Entwicklung bei Wall Street-Papieren sehen Experten weiteres Potenzial bei US-Bankenaktien. „Meines Erachtens ist der Ausblick für Finanzaktien im S&P 500 vielversprechend“, meint Nick Peters, Multi-Asset-Fondsmanager bei Fidelity International, in einem aktuellen Marktkommentar. „Seit dem 8. November haben diese Werte in Erwartung steigender Zinsen und weniger strenger Regulierung zweistellig zugelegt. Diesen Trend halte ich für langlebiger, da die These der länger niedrigen Zinsen zuletzt doch überzogen war. Und da die Inflation wohl anziehen wird, rechnen wir künftig mit steigenden Zinsen,“ so Fondsmanager Peters.

US-Banken: Marktumfeld verbessert sich zusehends

Investoren, die diese Einschätzung teilen und Appetit auf mehr haben könnten an der möglichen weiteren Hausse bei US-Finanzwerten mit dem SPDR II plc – SPDR S&P US Financials Select Sector UCITS ETF (WKN: A14QB1) partizipieren. Der dem ETF zugrundeliegende S&P Financials Select Sector Index liefert Anlegern eine Benchmark für von großen US-Unternehmen im Finanzsektor emittierte Wertpapiere, die im S&P 500 Index enthalten sind und die als in den Finanzsektor fallend klassifiziert worden sind. Im laufenden Jahr ist die Wertentwicklung ausgeglichen, auf Sicht der vergangenen sechs Monate kam es zur einem Gewinn von 30,17 Prozent. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,15 Prozent.

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SPDR S&P U.S. Financials Select Sector UCITS ETF

WKN: A14QB1 ISIN: IE00BWBXM500
Kurs

22,83 €

Kosten (TER) 0,15 %
Fondsvolumen 388,85 Mio. €
Indexabbildung physisch
1 Monat -7,60 %
Lfd. Jahr -4,21 %
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Maximilian Stratz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Seit 2016 ist Maximilian Stratz im Redaktionsteam des EXtra-Magazins beschäftigt.