Minimum-Volatility-ETFs
Volatilitätsreduzierte ETFs ermöglichen Ihnen turbulente Marktphasen zu nutzen

Während turbulenter Marktphasen machen Anleger mehr Fehler. Die Schwankungen verunsichern die Anleger. Volatilitätsreduzierte ETFs ermöglichen Ihnen diese Marktphasen zu nutzen und trotzdem zu investieren.

Nach Ansicht der Experten von Columbia Threadneedle sorgt eine erhöhte Volatilität an den Aktienmärkten für mehr Fehler bei der Geldanlage. „Der Großteil unserer Analysen belegt, dass Anleger mit einer Volatilität von 8  bis 10 Prozent umgehen können. Bei einer höheren Volatilität beginnen die Anleger sich falsch zu verhalten – sie verkaufen zu niedrigen Kursen und kaufen zu hohen Preisen“, so Colin Moore, globaler Chief Investment Officer bei Columbia Threadneedle Investments.

Deshalb sei es wichtig, Portfolios aufzubauen, die weitaus stabiler sind und das richtige Verhältnis aus Risiko und Ertrag aufweisen. So hielten Anleger langfristig an ihren Investitionen fest.

Anleger scheuen das Risiko

Derzeit sorgen politische Börsen und wichtige Entscheidungen der bedeutendsten Notenbanken der Welt für schwankende Kurse. Wer sich von volatilen Börsen zu einem Verkauf drängen lässt, kann schon wenige Tage später deutlich höhere Kurse sehen. Wer umgekehrt zu spät einsteigt, kann zügig Kursverluste hinnehmen müssen. Gerade während Marktphasen, die durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet sind, bietet es sich für Anleger an, das Risiko bewusst zu reduzieren. Dies lässt sich einerseits mittels geringerer Positionsgrößen erreichen. Der Nachteil dabei ist jedoch, dass die Investitionsquote auch im Falle steigender Kurse geringer ist.

Volatilitätsreduzierte ETFs: turbulente Marktphasen nutzen

Eine bessere Alternative stellen so genannte volatilitätsreduzierte Indizes dar. Diese Indizes haben den Anspruch, einen prominenten Basisindex so genau als möglich abzubilden, aber dabei die Schwankung zu reduzieren. Im aktuellen Umfeld könnte der SPDR II plc – SPDR EURO STOXX Low Volatility UCITS ETF (WKN: A1W8WD) für Anleger interessant sein. Der ETF verfolgt das Ziel, den Euro Stoxx volatilitätsreduziert abzubilden. Aktuell sind 123 Millionen Euro investiert. Im laufenden Jahr brachte der ETF eine Rendite von 0,6 Prozent ein. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,3 Prozent.

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Maximilian Stratz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Seit 2016 ist Maximilian Stratz im Redaktionsteam des EXtra-Magazins beschäftigt.