Start ETFs im Fokus Weniger Nervenkitzel als bei klassischen ETFs

Weniger Nervenkitzel als bei klassischen ETFs

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Mit Minimum-Volatility-ETFs können Anleger breit gestreut auf Aktien setzen, die mit einer geringen Volatilität punkten. Dies ist vor allem für vorsichtige Investoren von großer Bedeutung.

In den USA ist der Konsum der privaten Haushalte im Mai im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent gestiegen. Volkswirte hatten lediglich einen Anstieg um 0,7 Prozent erwartet. Darüber hinaus ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe weniger stark als erwartet gestiegen. Diese erfreulichen Daten beweisen, dass im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ in puncto Konjunkturentwicklung alles im grünen Bereich ist.

US-Wirtschaft könnte sich abkühlen

Anleger sollten jedoch bedenken, dass viele US-Titel zurzeit keine Schnäppchen sind. Hinzu kommt, dass sich die US-Wirtschaft mittelfristig abkühlen könnte. Vor diesem Hintergrund eignet sich ein S&P 500-ETF eher für risikofreudige Börsianer. Vorsichtige Investoren sollten hingegen mit einem Minimum-Volatility-ETF auf US-Aktien setzen. Ein solcher Indexfonds bietet ein besseres Rendite-Risiko-Profil als ein klassischer ETF. Denn ein Minimum-Volatility-ETF bildet die Entwicklung eines Indexes ab, in dem Anteilscheine enthalten sind, die mit einer geringen Volatilität punkten. Ausgewählt werden diese Aktien aus einem Leitindex wie zum Beispiel dem S&P 500.

Niedrige Gesamtkostenquote und eine gute Wertentwicklung

Kaufenswert ist beispielsweise ein iShares-ETF (WKN: A1KB2E) auf den S&P 500 Minimum Volatility. In diesem Index sind die Sektoren Gesundheitswesen (19,0 Prozent), Finanzen (16,7 Prozent) und nichtzyklische Konsumgüter (14,5 Prozent) die drei am höchsten gewichteten Branchen. Die jährliche Gesamtkostenquote des ETFs beträgt nur 0,20 Prozent. Seit Jahresbeginn ist der Kurs des Indexfonds um 9,2 Prozent gestiegen.

Martin Münzenmayer für www.extra-funds.de

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