Start ETFs im Fokus Zink notiert auf Krisen-Niveau

Zink notiert auf Krisen-Niveau

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Die Preisentwicklung von Zink hängt stark an der Entwicklung der chinesischen Wirtschaft. Trotz schwächerer Prognosen wirkt der Preisverfall übertrieben. Antizyklische Investoren werden hellhörig.

Die Sorge um die chinesische Wirtschaft hat Industriemetalle auf Talfahrt geschickt. Schwache Konjunkturdaten aus China sowie die anhaltenden Diskussionen um ein Ende der geldpolitischen Maßnahmen seitens der US-Notenbank Fed machen vor allem Zink zu schaffen. Derzeit notiert das Metall in der Nähe eines Fünf-Wochen-Tiefs. Betrachtet man Zink im langfristigen Kursverlauf, notiert das Metall gar so niedrig wie zu Krisenzeiten nicht mehr.

Goldman Sachs senkt den Daumen für China

Industriemetalle sind stark von der Entwicklung von Wirtschaftsdaten abhängig. Vor allem Volkswirtschaften, die ihr Land modernisieren, tragen einen großen Anteil zur weltweiten Zink-Nachfrage bei. Stottert der Motor in Wachstumsländern, stottert auch die Kursentwicklung bei Industriemetallen. Erst kürzlich senkte Goldman Sachs seine Wachstumsprognose für China von 7,8 auf 7,5 Prozent – ein weiterer Dämpfer für Zink.

Kursverfall als Chance?

Langfristig ausgerichtete Investoren, könnten den Kursverlauf bei Zink dennoch als Chance begreifen: Selbst während der Euro-Krise 2010 notierte das Industriemetall kaum tiefer. Der ETFS Daily Leveraged Zinc (WKN: A0V9ZA) bildet den Zink-Future im Dow-Jones-UBS-Commodity-Index ab. Im laufenden Jahr hat Zink bereits rund 17 Prozent an Wert verloren. Die Gesamtkostenquote des ETCs liegt bei 0,98 Prozent.

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