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Die Lage in Europas Krisenstaaten scheint sich zu entspannen. Grund genug, mögliche Investmentchancen unter die Lupe zu nehmen.

Während der vergangenen Tage waren die Medien voll von Krisen-Nachrichten: Der Putsch in Ägypten, die Spekulationen rund um eine Kreditklemme in China. Doch trotz aller negativer Stimmung gab es auch positive Meldungen – ausgerechnet aus europäischen Krisen-Ländern. Vertreter der EU gehen davon aus, dass Portugals Wirtschaft 2014 leicht wachsen wird. Spaniens Banken sehen derzeit keinen Kapitalbedarf und die Ausleihungen italienischer Institute bei der Europäischen Zentralbank sind zurückgegangen. Als Folge dieser Entwicklung sinkt auch die Belastung für Nettozahler wie Deutschland: Zuletzt sanken die Target-Salden der Deutschen Bundesbank deutlich und damit auch das Risiko für den deutschen Steuerzahler.

Voraussetzungen für ein Comeback Europas sind geschaffen

Trotz der guten Nachrichten geben Experten für die Eurozone noch lange keine Entwarnung. Dennoch ist ein erneuter Rückfall in die Krise vorerst allerdings so gut wie ausgeschlossen. In dieser Woche machten Diskussionen rund um eine europaweite Arbeitsmarktpolitik die Runde. Wenn die in Deutschland dringend gesuchten Arbeitskräfte auf Spaniens darbendem Arbeitsmarkt rekrutiert werden könnten, wäre unterm Strich allen Beteiligten geholfen. Bis dies allerdings in großem Stil umgesetzt wird, dauert es noch etwas. Fakt ist allerdings: Sowohl die Wirtschaft und das Bankwesen als auch die Politik hat auf die Krise reagiert. Die Voraussetzungen für ein Comeback Europas scheinen gegeben.

Schon heute solide Renditen mit Euro-ETFs

Anleger, die an dieses Comeback glauben, können sich den iShares MSCI Europe ex-UK UCITS ETF (WKN: A0J209) näher anschauen. Der Index bildet die nach ihrer Marktkapitalisierung und ihres Freefloats größten Aktiengesellschaften Europas ab. Gesellschaften aus Großbritannien sind ausgenommen. Die wichtigsten Sektoren sind Finanzwerte (21,09%), Gesundheitswesen (14,88%) und Industriegüter (13,55%). Im laufenden Jahr erreichte der Index eine Performance von 10,3 Prozent. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,4 Prozent.

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