Start ETFs im Fokus Zur IAA auf Autos setzen

Zur IAA auf Autos setzen

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Die Autobranche ist zuletzt unter Druck geraten. Doch aktuelle Nachrichten zeigen: die Unternehmen sind weiter innovativ und China ist weniger schlimm als gedacht.

In diesen Tagen beginnt die Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt. Für die Branche ist dies die Zeit der neuen Modelle und des grenzenlosen Optimismus. Doch in diesem Jahr überschatten die Sorgen um die Wirtschaftslage in China die Messe. China ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für Autobauer. Wenn es irgendwo Wachstum geben kann, dann dort. Doch wie geht die Branche mit der erwarteten Absatzschwäche um? Bei Daimler scheint die Lage weitaus besser zu sein als befürchtet. Erst kürzlich äußerte der Konzern, auch weiterhin an Wachstum in China zu glauben. Auch bei BMW zeigt man zumindest langfristig optimistisch.

Autobranche vor Innovationen

Zugleich feilt die Autobranche an immer neuen Technologien. Im Vorfeld der IAA kündigte Daimler-Chef Dieter Zetsche an, dass Autos ihre Fahrer künftig ganz genau kennen werden, Termine, Musikgeschmack und Fahrstil sollen vom Auto adaptiert werden. Weiterhin arbeite Daimler an einem Elektroauto, das 400 bis 500 Kilometer Reichweite haben soll. Bislang gilt die oftmals geringe Reichweite als Hemmschuh beim Absatz von E-Autos. Die Akkutechnologie ist auch bei Continental weiter ein Thema. Der Zulieferer denkt darüber nach, wieder in das Geschäft mit Batteriezellen einzusteigen.

Europas Autobauer in einem ETF

All diese Entwicklungen zeigen, wie sehr die Automobilindustrie um Fortschritt bemüht ist. Tatsächlich kommt es vor allem auf den gesättigten Märkten in Europa und den USA darauf an, mit innovativen Produkten neue Kaufanreize zu schaffen. Anleger, die auf die gesamte Autobranche Europas setzen wollen, können sich den ComStage STOXX Europe 600 Autom. & Parts NR UCITS ETF (WKN: ETF061) genauer ansehen. Der Index gewann 2015 bislang 8,4 Prozent. Mit dabei sind Aktien von Daimler, BMW, Volkswagen, Continental, Renault, Michelin, Fiat, Porsche, Valeo und Peugeot. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,25 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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