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Ausschau halten nach dem „Schwarzen Schwan“

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Folgt man uneingeschränkt den Analysten verschiedener Banken und Analysehäusern, ist ein weiteres sehr gutes Jahr zu erwarten.

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Uwe Wiesner 

Auch wenn der wirtschaftliche Optimismus ein Stück weit berechtigt ist, sollte das Auftauchen von unkalkulierbaren Ereignissen im Hinterkopf behalten werden.

Auch wenn es „Schwarzen Schwänen“ zu eigen ist, sie im Voraus nicht zu erkennen, ergeben sich folgende potenzielle Risiken:

  • Ein geldpolitischer Schock, der auf dem Weg zur Normalisierung der Geldpolitik die Märkte hinsichtlich seiner Schnelligkeit überrascht und dadurch hohe Schwankungen der Märkte und wirtschaftliche Unsicherheit auslöst.
  • Die Euro-Krise kehrt durch politische Ereignisse zurück (z. B. Regierungskrisen durch abgelehnte Fiskalmaßnahmen; eine negative Entscheidung des Verfassungsgerichts zu den EZB-Maßnahmen; Europa-Wahl-Ergebnisse lösen Stabilitätssorgen aus).
  • Ein Wachstumsrückgang in den Schwellenländern löst eine dortige Banken-Krise aus.
  • Geopolitische Spannungen eskalieren (z.B. Syrien/Nahost, Inselstreit China/Japan).

Diese und weitere Risiken zeigen deutlich, dass die Welt in der investiert wird, doch anders ist, als die Kursgewinne der letzten Wochen scheinbar zeigten. Achtsamkeit in Bezug auf mögliche Kurskorrekturen stellt für das Portfolio-Management eine der wesentlichsten Aufgaben im neuen Jahr dar, um den Erhalt des verwalteten Vermögens zu sichern und erzielte Gewinne nicht wieder zu verlieren.

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Die Redaktion des EXtra-Magazins setzt sich aus erfahrenen Finanzexperten zusammen. Teilweise veröffentlichen wir auch Gastbeiträge auf unserem Portal. Wir lieben ETFs, Indexfonds und alles zum Thema Geldanlage und arbeiten täglich daran Ihnen die aktuellsten und nützlichsten Informationen zu liefern.