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BRIC bröckelt

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Währung der BRIC-Staaten
Was ist mit den Aktienmärkten der BRIC-Staaten los?

Anleger haben in den vergangenen fünf Jahren in Brasilien, Russland, Indien und China nichts verdient. Wer erfolgreich sein möchte, muss selektiver investieren.

Die Bereitschaft der institutionellen Investoren, sich an den Börsen der Schwellenländer zu engagieren, ist auf einen Tiefpunkt gesunken. Daher könnte der Wendepunkt nicht mehr fern sein. Auch wenn die starke US-Währung und der Verfall der Rohstoffpreise für viele Länder eine Belastung sind – es gibt Profiteure. Indien gehört etwa als Nettoimporteur von verbilligten Rohstoffen zu den großen Gewinnern niedriger Rohstoffpreise. Nicht nur hierzulande entlasten also geringere Ölpreise den Geldbeutel. Die aktuell negative Stimmung kann daher die langfristig positiven Aussichten der Schwellenländermärkte nicht trüben.

Gottfried Urban

Bayrische Vermögen AG

Die Länder Asiens bieten einen riesigen Absatzmarkt. Dort wird innerhalb von zwanzig Jahren die neue Mittelschicht von aktuell gut 600 Millionen auf über drei Milliarden Menschen ansteigen. Aktienfirmen, die in diesen Absatzmärkten aktiv sind, sollte man näher betrachten. In erster Linie profitieren Konsumgüterhersteller, die Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs herstellen. Sie unterliegen nicht den üblichen konjunkturellen Zyklen. Entsprechend ist ihre Gewinn- und Dividendenentwicklung stetiger. Diese Unternehmen werden an der Börse deshalb oftmals etwas teurer gehandelt als die Anbieter von zyklischen Gütern. Nichtzyklische Aktien aus den Schwellenländerregionen sind langfristig ein klarer Kauf. Passive Fonds, die nur einen Index abbilden, sind in diesem Umfeld nicht die erste Wahl.
Besser fahren Anleger, die einen breit streuenden, aktiv gemanagten Schwellenländeraktienfonds aussuchen, der in alle Länder und Regionen – und nicht auf die BRIC-Staaten beschränkt – mit Schwerpunkt in konsumorientierte Unternehmen investiert. Alternativ sollte man einen globalen Aktienfonds im Langfristteil des Depots haben, der in Global Player anlegt, die Produkte des täglichen Bedarfs herstellen, die von der steigenden Konsumnachfrage in den aufstrebenden Märkten profitieren.

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