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Mickey Mouse für konservative Anleger

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Der Kauf einer Aktie ist immer mit Risiken verbunden. Auf die Kaufliste sollten daher nur Titel kommen, die eine lange Erfolgsgeschichte vorlegen können,

international aufgestellt sind und stetige Dividenden ausschütten: etablierte Standardwerte. Ein solcher Wert ist fraglos die Walt-Disney-Akti.

Schon der Name weckt bei vielen Anlegern Kindheitserinnerungen an lustige Zeichenfiguren wie Mickey Mouse, Goofy oder Donald Duck, mit

clauswalterneu 

Claus Walter

Freiburger
Vermögens-

management
GmbH

 

denen der Gründer Walt Disney 1928 bis 1934 der große Durchbruch gelang. Es folgten unzählige, weltweit erfolgreiche Filmproduktionen wie Bambi, Cinderella, Fluch der Karibik oder in jüngster Zeit „Die Eiskönigin – völlig unverfroren“. Heute ist der US-amerikanische Medienkonzern mit Sitz in Burbank (Los Angeles County) einer der größten Unterhaltungskonzerne der Welt. Daneben betreibt er zahlreiche Freizeitparks und Fernsehsender, zu denen eine 50- prozentige Beteiligung an Super RTL gehört.

Der aktuellen Erfolgswelle ging allerdings eine schwierige Umbruchphase ins digitale Zeitalter voraus. Ende des Jahres 2003 schloss Disney sogar vorübergehend die Zeichentricksparte Disney Animation Studios, die Ausgangspunkt des Unternehmenserfolgs war. Dass Disney der Sprung ins digitale Zeitalter schließlich gelang, ist neben erfolgreichen Produktionen auch den spektakulären Übernahmen der PIXAR Studios, dem Pionier des animierten Films, oder den Marvel Studios und Lucasfilm (Star Wars) zu verdanken.

Die aktuellen Quartalszahlen unterstreichen die neue Stärke: Von Oktober bis Dezember 2014 verdiente Disney 2,2 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Gewinnzunahme von 19 Prozent. Der Umsatz kletterte um 9 Prozent auf 13,4 Milliarden US-Dollar. Mit Ausnahme der Filmsparte konnte Disney in allen Geschäftsbereichen zulegen. Nach Bekanntgabe der Quartalszahlen stieg die Disney-Aktie in den USA nachbörslich um rund 4 Prozent, auf Euro-Basis sogar um 6 Prozent.

Der Ausblick des Unternehmens ist weiterhin positiv. Mit einer Eigenkapitalquote von 60 Prozent verfügt Disney über die notwendige Finanzstärke, um auch Flops, die es immer wieder gibt, zu verkraften. Weiterer Pluspunkt: Mit dem wachsenden Video-Streaming- Geschäft entsteht eine neue Quelle für höhere Erlöse in der Filmproduktion des Konzerns.

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