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Minentitel zeigen die Richtung bei Gold und Silber

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Steht uns eine Wende beim Gold- und Silberpreis ins Haus? Wir glauben ja.

Das Ende der vermeintlichen Manipulationen des Gold- und Silbermarktes durch einige Banken wird dazu führen, dass wir uns an Preise in Richtung der ehemaligen Höchstkurse gewöhnen müssen.

Um Prognosen für die Entwicklung nach einem solch fulminanten Anstieg in Richtung von über 2.000 US-Dollar abzugeben, ist es heute noch zu früh. Nur wissen wir zu genau: Beginnt der Preis erst einmal zu laufen, geschieht dies viel schneller und heftiger, als wir es alle erwartet hätten.

rainerbeckmann 

Rainer Beckmann

ficon Financial Consul-

tants GmbH

 

Mögliche Verschärfungen der Eurokrise könnten hierbei ein erster Auslöser werden. Grexit, Brexit & Co lassen grüßen. Ebenso gefällt uns nicht, dass die Terminmärkte in Gold und Silber so stark überverkauft sind. Müssten die Terminverkäufer ihre Positionen eindecken, wären sie dazu gar nicht in der Lage, entsprechende Mengen an Metall an den Märkten zu beschaffen. Das Zünglein an der Waage werden für uns aber die weiterhin hohen Käufe physischen Goldes durch Staaten wie China, Indien, Brasilien sowie durch andere Länder aus dem südostasiatischen Raum sein. Die permanent hohe Nachfrage nach Münzen und Barren werden ab einem gewissen Zeitpunkt die Future-Verkäufer zu der Erkenntnis führen, ihre Positionen eindecken zu müssen. Dies gilt dann parallel für den kleinen Bruder des Goldes, das Gold des kleinen Mannes, nämlich für das Silber.

Wir sehen nach fast vier Jahren der Preisrückgänge für die Edelmetalle den Zeitpunkt gekommen, sich als Anleger neu zu positionieren. Hierbei gilt für den Substanzfanatiker primär der Kauf physischen Goldes und Silbers. Unsere Preiserwartungen sind bisher zumindest teilweise eingetreten. Bei einem derzeitigen Kurs von ca. 1.190 US-Dollar für die Unze Feingold haben wir beispielsweise bis zu unserem Jahresendziel von über 1.300 USDollar noch etwas Platz nach oben.

Für den Anleger geht dies aber auch genauso mit erstklassigen Minentiteln, die mittlerweise zudem noch mit akzeptablen Dividenden aufwarten. Die Preise der Gold- und Silberminen haben zwar seit Jahresbeginn ihre tiefsten Stände verlassen und teilweise schon bis zu über 50 Prozent zugelegt. Man darf dabei nicht vergessen, dass wir zuvor Preiseinbrüche bei einzelnen Aktien von bis zu 80 Prozent gesehen haben. Wir stellen immer wieder fest, dass die Goldminenaktien und die Silbertitel Vorläufer für eine Trendwende bei den beiden Metallen gewesen sind. Alle Minen haben im letzten Jahr starke Kostenreduzierungen vorgenommen, um die Gesamtförderkosten in den Griff zu bekommen. Dieser Trend bleibt uns erhalten.

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