Start Interview Gebührensenkungen sind ein Vorteil für die Kunden

Gebührensenkungen sind ein Vorteil für die Kunden

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axel riedel spdr

Die jüngste Kostensenkung von SPDR erläutert Markus Jordan im Gespräch mit Axel Riedel, verantwortlich für das Geschäft mit Finanzintermediären in Deutschland und Österreich.

 

Axel Riedel
State Street (SPDR)

In den vergangenen Monaten haben bereits einige ETF-Anbieter die Kosten für Ihre ETFs gesenkt. Jetzt folgt SPRD-ETF. Warum?

Die Anpassung sind Ergebnis unseres kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und spiegeln unser Wachstum sowie damit einhergende Skalleneffekte, unsere Kundenorientierung und die Erfordernisse eines gereiften europäischen Marktplatzes wider. Wir sehen uns als Kern- und Innovationsanbieter. Dabei orientieren wir uns an unseren Kunden und nicht an Wettbewerbern.

Sehen Sie nach dieser Kostensenkungsrunde noch weiteres Potential, oder ist das jetzt das Ende der Fahnenstange?

Wir überprüfen unsere Produktpalette und das Serviceangebot kontinuierlich damit unsere Produkte den Kundenbedürfnissen entsprechen.

Was bedeutet dieser Preisrutsch für die ETF-Branche?

Gebührensenkungen sind zweifelsohne ein Vorteil für Kunden der sich leicht quantifizieren läßt. Angesichts des wachsenden Einsatzes und Verständninsses von ETFs achten Kunden aber zunehmend auch auf Kriterien wie Indexkonstruktion, Tracking Error, Handelskosten (Bid/Ask Spreads, Premium/Discount). Die Gesamtkostenbetrachtung (Total Cost of Ownership) rückt zunehmend in den Mittelpunkt. Die SPDR ETF-Familie zielt auf einen wesentlichen Punkt ab: Dem Kunden einen verbesserten Zugang zu Vermögensklassen und Strategien zu bieten. Dabei möchen wir vorallem

  • Verbesserungspotential zum Vorteil unserer Kunden bieten und
  • sicherstellen das SPDR ETFs Wachstumspotential haben.

Insgesamt sind die Wachstumsaussichten für die ETF-Industrie positiv.

Wieso legen Sie 13 ETFs Ihrer französischen Plattform mit neuen ETFs aus der irischen Plattform zusammen?

Die erwarteten Vorteile dieser Vereinheitlichung liegen in verringerten operativen Kosten und Risiken, einer verbesserten Liquidität, geringeren Spreads und einem einfacheren und deutlich verschlankten Prozessablauf für alle Beteiligten und damit vorallem für unsere Kunden.

Welche Folgen hat das für die ETF-Anleger in den alten ETFs?

Die neuen in Irland aufgelegten ETFs verfolgen das gleiche Investmentziel, haben die gleich Benchmark und Anlagepolitik. Aus dieser Sicht gibt es für Investoren keine Änderungen. Die Verschmelzung unterliegt dabei die Anforderungen der französichen und irischen Aufsichtbehörden und der Zustimmung der Anteilsscheineigner.

Hier gibt es weiter Informationen über die ETFs mit Kostensenkung und die Fondszusammenlegung.

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