Til Rochow von Weltinvest im Gespräch mit extra-funds.de
Til Rochow ist für die Geldanlageprodukte von Weltinvest verantwortlich.

Mit ETFs können sich Anleger die ganze Aktien- und Anleihenwelt ins Depot holen. Bei der Auswahl helfen ihnen dabei Tools, wie die ETF Suche von extra-funds.de. Mit wenigen Klicks können Verbraucher so ihr Weltportfolio zusammenstellen. Dazu haben wir Ihnen auch spezielle ETF-Portfolios dargestellt. Wer sich den Nachbau samt Rebalancing sparen möchte, für den könnte Weltinvest ( Zum Testbericht) ein interessantes Konzept sein. Verbraucher können sich so mit einem Produkt die ganze Welt ins Depot buchen. Investiert wird in Aktien und Anleihen. Die Akiengewichtung liegt je nach Präferenz des Anlegers bei 30, 50, 70 oder 100 Prozent. Wir fragen bei Til Rochow, dem Architekten dieser Konstruktionen, nach.

Herr Rochow, wie breit ist Ihre ETF-Portfoliolösung aufgestellt?

Unsere Weltinvest ( Zum Testbericht) ETF-Portfolios sind breit diversifizierte Portfoliolösung mit denen man in bis zu 16.000 Einzeltitel investiert. Durch einen sinnvollen Mix von ETFs und Indexfonds bilden wir ein sogenanntes Weltportfolio – also die globalen Kapitalmärkte – möglichst kostengünstig und umfassend ab. Mit unserem Produkt setzt man vollständig auf physische Replikation und hat dennoch eine sehr hohe Trackingeffizienz.

Im Aktienteil nehmen wir auf Basis von Regional-ETFs eine Gewichtung der Weltregionen nach Marktkapitalisierung und Wirtschaftsleistung vor. Zudem ist ein Small Cap Anteil enthalten, der die Marktabdeckung und das Rendite-Risiko-Profil unserer Portfolios noch weiter verbessert. Bei Anleihen investieren wir ausschließlich in Titel von Staaten und Unternehmen mit guter Bonität. Zinserträge sind gegen Währungsschwankungen abgesichert.

Im Ergebnis bieten wir eine sehr breit aufgestellte Portfoliolösung. Alleine im Aktienteil bildet Weltinvest über 7.000 Titel ab – deutlich mehr als ETFs auf gängige globale Indizes wie den MSCI World (ca. 1.600 Titel) oder den MSCI All Country World (ca. 2.500 Titel). Unsere Weltinvest-Allokation ist zudem sehr ausgewogen mit einem US-Anteil deutlich unter 40 Prozent (MSCI World: 60 Prozent) und einem signifikanten Investment in Wachstumsmärkte.

Wieso finden sich keine Rohstoffe und Immobilien in Ihrem Portfolio?

Beide Anlageklassen eignen sich nur eingeschränkt für eine automatisierte Portfoliolösung auf Basis von ETFs und Indexfonds. Die Vorteile von Immobilien wie Wertbeständigkeit, Inflationsschutz und Steuerbegünstigungen kommen insbesondere bei Direktinvestitionen zum Tragen. Aus unserer Sicht macht es wenig Sinn, den direkten Immobilienbesitz vieler unserer Kunden durch indirekte Investments auf ETF-Basis zu ergänzen. Bei Rohstoffen haben Privatanleger oft Vorbehalte wegen des spekulativen Charakters der zugrundeliegenden Märkte.

Entsprechend liegt unser Fokus mit Weltinvest auf Aktien und Anleihen, für die sich ETF und Indexfonds perfekt eignen. So hat man einerseits eine komfortable Portfoliolösung, andererseits können Selbstentscheider Weltinvest so sinnvoll nach eigenem Bedarf mit ihren weiteren Anlagen kombinieren.

Wie genau komme ich an ein Weltinvest-Portfolio?

Interessenten können ganz einfach über unsere Webseite www.weltsparen.de/etf-portfolio ein Weltinvest-Portfolio auswählen und sich in wenigen Minuten registrieren. Die Identifikation erfolgt bequem über Post- oder Video-Ident, so dass WeliInvest auch komplett online abgeschlossen werden kann. Mit einer einzigen Registrierung haben unsere Kunden auch Zugang zu sämtlichen Tages- und Festgeldern auf unserer Plattform.

Lesen Sie weiter auf Seite 2.

Interesse an News zu ETFs und Geldanlage?

Unser kostenloser Newsletter hält Sie auf dem Laufenden.

1
2
Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das EXtra Magazin.