Start Interview Wir haben den Markt für ETF-Sparpläne revolutioniert

Wir haben den Markt für ETF-Sparpläne revolutioniert

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ETF-Sparplan 2014-Artikel

Die DAB Bank erzielte beim ETF-Sparplantest 2014 zum wiederholten Mal die Bestnote „sehr gut“. Das EXtra-Magazin sprach mit Christian Bimüller, Senior Produktmanager der DAB Bank, über das Erfolgsgeheimnis und die Bedeutung von ETF-Sparplänen im Anlagegeschäft.


Herzlichen Glückwunsch zur Note „Sehr gut“. Auch wenn es diesmal leider nicht wie in den Vorjahren ganz zu Platz 1 gereicht hat, was ist das Erfolgsgeheimnis bei der DAB Bank im Bereich ETF-Sparpläne?

Vielen Dank für die Auszeichnung. Die Note „sehr gut“ verstehen wir als gutes Feedback für unser Produkt- und Service-Angebot in diesem Bereich. Unser Erfolgsgeheimnis bei ETF-Sparplänen ist sicherlich, dass wir diesen Markt führend geprägt und revolutioniert haben. Denn die DAB Bank war die erste deutsche Direktbank, die gebührenfreie ETF-Sparpläne als dauerhaftes Angebot einführte. Als so genannter First Mover haben wir den Markt hierfür nicht nur entsprechend geöffnet, sondern auch eine echte Innovation hervorgebracht, die inzwischen einen wahren Boom ausgelöst hat. Inzwischen sind uns sehr viele Banken gefolgt und haben dies inzwischen ebenfalls im Angebot Allerdings fällt im Zusammenhang von gebührenfreien ETF-Sparpläne fast immer zu allererst der Name der DAB Bank und darauf sind wir sehr stolz.

Webseite Sparplan Christian Bimüller DAB Bank 2
 Christian Bimüller,
 Senior Produktmanager
 DAB Bank

Welche Bedeutung haben ETF-Sparpläne bei der DAB Bank?

ETF-Sparpläne werden bei unseren Kunden immer beliebter. Machten sie im Jahr 2007 noch deutlich weniger als 10% unserer Sparplan-Transaktionen aus, so liegen wir nun per Ende 2013 schon knapp über 50%. Das bedeutet, dass inzwischen schon mehr als die Hälfte unserer Sparplan-Ausführungen auf die Wertpapiergattung der ETFs entfallen. Beachtlich dabei ist auch, dass es hierzu nicht zu Verschiebungen von Investmentfonds, Zertifikaten oder Aktien hin zu ETFs gegeben hat, sondern die Nachfrage nach ETFs zusätzlich entstanden ist.

Werden ETF-Sparpläne aus Ihrer angesichts einer wachsenden Bedeutung der Altersvorsorge eine wachsende Bedeutung erlangen?

Auf jeden Fall, denn die Produkte sind nicht nur transparent, sondern bestechen auch durch ihre kostengünstige Gebührenstruktur. Dadurch ergibt sich bei einer längeren Anspardauer eine nicht zu unterschätzende Mehrrendite für den Anleger gegenüber anderen Finanz- oder auch Versicherungsprodukten. Kunden haben heutzutage ein anderes Verständnis gegenüber ihrer Finanzanlagen als noch vor einigen Jahren. Inzwischen will jeder Kunde sein Anlageprodukt auch inhaltlich verstehen und ETFs erfüllen diese Voraussetzung. Ein weiterer großer Vorteil ist sicherlich, dass sich ETFs durch die hohe Liquidität der Produkte und den fortlaufenden Handel für die unterschiedlichsten Sparziele eignen. Egal ob kurzfristige, mittelfristige oder langfristige Sparziele, ETFs sind für alle Kategorien gut geeignet – auch für die Altersvorsorge. Seit geraumer Zeit bieten wir unseren Kunden auf der DAB Bank Website auch einen neue Rubrik, die sich „Sparpläne nach Bedarf“ nennt und geben den Kunden hier nötige Hilfestellungen, wenn sie ein passendes Produkt für ihre persönlichen Sparziele suchen…

Während Sie im Bereich Aktien- und Renten-ETFs hervorragend aufgestellt sind, ist das Angebot bei sonstigen ETFs wie Rohstoff- oder Geldmarkt-ETFs eher noch gering. Denken Sie da an eine weitere Produktausweitung?

Unser ETF-Sparplan-Angebot ist auf die Nachfrage unserer Kunden und Interessenten ausgerichtet. Schaut man sich beispielsweise die ETF-Bestände unserer Privatkunden genauer an, so liegen knapp 80% des Volumens in Aktien-ETFs. Nur etwa 10% sind in Anleihen-ETFs investiert, wobei Geldmarkt-ETFs eine untergeordnete Rolle spielen. Aktuell sind vier verschiedene Geldmarkt-ETFs im Angebot der gebührenfreien Sparpläne enthalten. Allerdings sehen wir im derzeitigen Markt- und Zinsumfeld auch, dass die Nachfrage nach diesen Produkten äußerst gering ist. Eine Ausweitung des Angebots bei Geldmarkt-ETFs ist daher zurzeit nicht angedacht. Bei Rohstoff-Produkten sieht das anders aus. Neben den sechs Rohstoff-ETFs im Sparplan-Angebot bieten wir unseren Kunden auch die Möglichkeit, in 17 verschiedenen ETCs gebührenfrei anzusparen. Dabei können unsere Kunden auch aus unterschiedlichen Einzelrohstoffen auswählen, die im Rahmen von ETFs so nicht erhältlich sind. Hier zeigt sich deutlich, dass Einzelrohstoffe bei unseren Kunden viel beliebter sind als ETFs mit Rohstoffkörben.

Inwieweit planen Sie angesichts eines wachsenden Wettbewerbs in diesem Bereich eine noch weiteren Ausbau, so dass es beim nächsten Mal wieder zu Platz 1 klappt?

Wie bereits erwähnt, richten wir unser Sparplan-Angebot nach der Nachfrage unserer Kunden und Interessenten aus. Es macht für uns keinen Sinn, eine große Anzahl an Produkten zu offerieren, die keine Nachfrage erfährt und das Angebot nur unübersichtlicher werden lässt. Wir passen unser Angebot jährlich zweimal an die aktuellen Gegebenheiten an und berücksichtigen hier auch neue Produkte und Kundenwünsche. So sehen wir uns bestens für die Zukunft gerüstet.

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Die Redaktion des EXtra-Magazins setzt sich aus erfahrenen Finanzexperten zusammen. Teilweise veröffentlichen wir auch Gastbeiträge auf unserem Portal. Wir lieben ETFs, Indexfonds und alles zum Thema Geldanlage und arbeiten täglich daran Ihnen die aktuellsten und nützlichsten Informationen zu liefern.