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Börse unter dem Weihnachtsbaum

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Hallo Leute! Habt Ihr schon so was wie Christmas-Feeling? Überall gibt’s ja jetzt die vorweihnachtlichen Sauffeste, Ihr wisst schon, die Advents- und Weihnachtsmärkte mit fettem Fraß, viel zu süßem Zeug und billigem Glühwein. Ok, jetzt geht’s auch wieder um die alljährliche Geschenke-Qual. Ich hab da so meine eigenen Vorstellungen, was man auch unter den Baum legen kann, nicht nur das Übliche halt. Logo, hat natürlich was mit Börsen zu tun.

Ziemlich lahm war das, was dazu jetzt unsere Nürnberger Konsumforscher herausgefunden haben, denn: Bücher, Spielwaren und Bekleidung werden auch in diesem Jahr am häufigsten unter dem Weihnachtsbaum liegen. Insgesamt möchten 91 Prozent der Deutschen Freunden und Verwandten zu Weihnachten etwas schenken. Dafür werden sie durchschnittlich 274 Euro ausgeben. Das sind 4 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Laut einer aktuellen GfK-Umfrage kann der Handel daraus mit einem Umsatzvolumen für Geschenke von rund 14,3 Milliarden Euro im Weihnachtsgeschäft rechnen. Das bedeutet ein Minus von knapp 5 Prozent. Dafür spenden die Deutschen in diesem Jahr deutlich mehr.

So weit, so gut. Aber dann setzt die Einfallslosigkeit wieder ein. Um bei der Wahl des Geschenks nicht daneben zu greifen, verschenken die Deutschen auch gerne wieder Bares. Na toll! Fachleute erwarten, dass die Bargeschenke ein Volumen von 3,5 Milliarden Euro erreichen werden. Nur, wird die Kohle nach dem Fest auch sinnvoll investiert?

In diesem Jahr möchten 37 Prozent der Menschen zu Weihnachten mindestens ein Buch verschenken. Lesestoff ist somit nach wie vor das beliebteste Geschenk. Nix dagegen einzuwenden, im Gegenteil. Mein Vorschlag: Wer einen Aktien-Fan in der Familie hat, kann dem mit „Das Börsenbuch“ (von Thomas Müller und Alexander Coels) eine Freude mit Wertsteigerungspotenzial machen. Wer (viel) mehr ausgeben will, sollte ein paar starke Standardwerte aus der Dax-Familie und solche Dauerbrenner (keine Kaufempfehlungen, nur Beispiele!) wie Nestlé und Novo Nordisk (= meine persönliche Lieblingsaktie) spendieren. Für Kinder und Enkel kommen langfristige Aktien- und Aktienfondssparpläne in Frage – ich komme halt immer wieder auf dieses Thema, weil es verdammt wichtig ist!

Und fürs weibliche Geschlecht, das meist schon genügend Gold am Hals hängen hat, könnte man an güldene Münzen nachdenken (bis 1 Unze, aber auch ½ oder ¼ Unze). Natürlich gehen auch kleine Goldbarren. Damit schenkt man Sicherheit, die auch noch schön ist und im Katastrophenfall wertlos werdendes Papiergeld ersetzen kann. Das hatten wir alles schon. Deshalb favorisiere ich persönlich heimatliche Prägungen, weil mit deutscher Sprache, die erkennt notfalls jeder. Meine Favoriten sind die „Wiener Philharmoniker“.

Übrigens: Wenn’s irgendwie geht, verschenke ich nur Sachen, die mir selbst auch gefallen. Ihr könnt Euch natürlich alles, was ich beispielhaft vorgeschlagen habe, auch selbst schenken.

Post an den Börsenfuchs: boesenfuchs@onvista.de

Quelle: OnVista (www.onvista.de)