uskonsum

Der Konsum-Sektor ist seit jeher eine große Stütze der US-Wirtschaft. Jetzt überraschen positive Einzelhandelsumsätze den Markt. Nutznießer dieses Aufschwungs dürften Konsum-Titel wie Wal Mart oder Coca-Cola werden. Wir zeigen ein cleveres Instrument, mit dem Sie die gesamte Branche auf einmal kaufen.

Positive Überraschungen auf dem Immobiliensektor und jetzt auch noch erfreuliche Zahlen vom US-Einzelhandel: Mit der Wirtschaft in den USA geht es augenscheinlich bergauf. Zuletzt stiegen die Umsätze der US-Einzelhändler um 1,1 Prozent. Das ist der stärkste monatliche Anstieg seit fast einem halben Jahr. Besonders erfreulich ist diese Nachricht, weil Analysten zuvor lediglich einen Anstieg um 0,5 Prozent erwartet hatten. Die Einzelhandelsausgaben der USA zeichnen für rund ein Drittel der gesamten Konsumausgaben der USA verantwortlich. Man kann daher aus den Zahlen einen Aufschwung im gesamten US-Konsumsektor ableiten.

Passiv in Aufschwungs-Profiteure investieren

Zahlen zu Konsumausgaben hängen immer auch mit dem Arbeitsmarkt zusammen: Arbeitnehmer, die sich nicht um ihre Jobs sorgen müssen, gehen eher einkaufen. Auch die zuletzt weiter gesunkenen Arbeitslosenzahlen dürften sich weiter positiv auf die Konsumausgaben auswirken. Vor allem für die USA sind hohe Konsumausgaben wichtig, da der Dienstleistungssektor dort stärker ausgeprägt ist als beispielsweise in Deutschland. Profiteure eines starken Konsums sind in erster Linie US-Handelsriesen wie Wal Mart oder Home Depot. Aber auch starken Marken wie Coca-Cola, Procter & Gamble oder Philip Morris geht es gut, wenn es mit dem US-Konsum wieder aufwärts geht. All diese Unternehmen sind im Consumer-Staples-Index von S&P gelistet.

Rendite mit Konsum-Aktien

Der Lyxor ETF S&P 500 Cap. Consumer Staples Sector (FCP) (WKN: LYX0N2) bildet diesen Index nahezu eins zu eins ab. Die Gewichtung jeder Aktie basiert auf ihrer Streubesitz-Marktkapitalisierung, wird aber so angepasst, dass keine Aktie zum jeweiligen vierteljährlichen Rebalancing eine Gewichtung von über 19 Prozent im Referenzindex hat. Im laufenden Jahr konnte der Index bereits eine Performance von rund 10 Prozent erzielen. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,2 Prozent.

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