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ᐅ Whitebox – Angebot im Test & Erfahrungen

Whitebox Robo-Advisor Test
Testbericht Robo-Advisor – Whitebox

Whitebox ist ein bankunabhängiger Online-Vermögensverwalter mit BaFin-Lizenz. Beim Anbieter geht es dem Namen entsprechend jedoch nicht nur um Fairness und Transparenz, sondern v.a. um Qualität. Der Anlageansatz wurde gemeinsam mit dem für seine proprietäre Forschung mehrfach ausgezeichneten Partner Morningstar Investment Management / Ibbotson entwickelt. Insgesamt bietet der Anbieter zehn Basisportfolios an. Whitebox investiert zudem in die Anlageklassen Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Infrastruktur, Immobilien und Geldmarkt. Die Umsetzung erfolgt mittels ETFs. Die Mindestanlage liegt bei 5.000 €. Ein Sparplan ist ab 5 € im Monat möglich. Die Kosten der Vermögensverwaltung liegen zwischen 0,35 und 0,95 Prozent je nach Anlagebetrag. Hinzu kommen noch die Portfoliokosten zwischen 0,20 und 0,27 Prozent.

Gesamtbewertung Whitebox

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Whitebox
Angebot
Kosten
Service
Sicherheit

Whitebox überzeugt vor allem durch das umfangreiche Angebot, das auf technologiegestützten Anlagelösungen beruht. Die hohe Sicherheit ist außerdem ein Vorteil von Whitebox. Bei den Kosten müssen Anleger bei geringen Beträgen etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Service ist gut aber vor allem in Hinblick auf Apps, persönliche Gespräche und Kündigungsfrist noch ausbaubar.

Gesamtnote

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Whitebox im Interview

Bewertung des Angebots: Whitebox

Whitebox hat einen einzigartigen Anlageansatz entwickelt, der sich durch eine stringente Kosten- und Risikominimierung auszeichnet. Der Mindestanlagebetrag liegt bei 5.000 €. Der Anleger hat die Möglichkeit sowohl einen Sparplan, ab einem monatlichen Sparbetrag von 5 €, als auch einen Auszahlungsplan einzurichten. Zusätzlich wird ein ausgefeiltes Rentenmodell angeboten. Durchgehend investiert der Robo-Advisor in 10 bis 22 ETFs der Assetklassen Aktien, Anleihen, Immobilien, Infrastruktur, Liquidität und Rohstoffe. Whitebox nutzt ein abweichungsbasiertes Rebalancing auf Basis speziell definierter Bandbreiten. Das Rebalancing erfolgt handels-und steuereffizient. Das Angebot überzeugt durch die Vielzahl an verwendeten Assetklassen und der Möglichkeit von Spar- und Auszahlungsplänen.

Angebot

Angebotene Strategien 10
Eingesetzte Anlage­klassen Aktien, Anleihen, Immobilien, Infrastruktur, Liquidität, Rohstoffe
Eingesetzte Produkt­typen ETCs, ETFs, Liquidität
Rebalancing Bei Abweichung
Eingesetzte Produkte 10 - 22
Mindest­anlage 5.000 €
Sparplan Ja, min. 5 €
Auszahlungs­plan Ja

Anlagestrategie: Whitebox Testbericht

Derzeit bietet Whitebox 10 Risikostufen an. Die Unterschiede der Strategien liegen in der Assetallokation. Als echter Vermögensverwalter greifen sie aktiv in die jeweilige Zusammensetzung ein und verfolgen den sogenannten „Value-Ansatz“. In der Optimierung kommt zusätzlich der Mean-CVaR-Ansatz zum Tragen, der letztlich die bekannten Unzulänglichkeiten der modernen Portfoliotheorie ausmerzt. Indem etwa mit nicht-normalverteilten statt normalverteilten Renditecharakteristika operiert wird – oder indem wir CVaR (Conditional VaR) statt Standardabweichung oder VaR nutzen. Hinzu kommen umfangreiche qualitative und quantitative Stresstests und Simulationen. Der Aktienanteil beträgt je nach Risikostufe zwischen 11 und 95 Prozent. Der Anleiheanteil liegt zwischen 58 und 0 Prozent und in Rohstoffe investiert Whitebox 0 bis 6 Prozent des Kapitals. Der Anlagestrategie liegt eine fundamentale wissenschaftliche Analyse zugrunde. Die Anzahl der Risikoklassen ist überdurchschnittlich.

Service: Whitebox Testbericht

Whitebox veröffentlicht regelmäßig auf dem eigenen Blog oder der Facebook bzw. Twitter Seite über aktuelle Themen rund um Geldanlage und Finanzmarkt. Als Kontaktmöglichkeiten bietet der Robo-Advisor eine Telefonhotline an. Online-Chat und persönliche Beratungsgespräche gibt es nicht. Auf der Homepage wird dem Anleger ein umfangreicher Frage-Antwort-Katalog zur Verfügung gestellt, der einen Großteil aufkommender Fragen beantworten kann. Auf der Homepage hat der Kunde jederzeit die Möglichkeit Performance, ETF-Gewichtungen und ETF-Auswahl einzusehen. Außerdem können bequem Anpassungen durchgeführt werden. Spezielle Apps werden nicht angeboten. Die Plattform ist aber auf dem Smartphone problemlos aufrufbar. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat. Der Anleger kann aber auch schon vor Ablauf dieser Frist seine Anlagen liquidieren. Der Service von Whitebox umfasst die meisten wichtigen Kommunikationskanäle. Sind dem Anleger persönliche Gespräche oder Apps wichtig, muss er Abstriche machen. Auch die Kündigungsfrist ist ein Nachteil.

Service

Sparplan / Auszahlplan Ja / Ja
Halte-/­Kündigungs­fristen Ja (Die Kündigungsfrist beträgt 1 Monat)
Persönliche Beratung Nein
Hotline / Online-Chat Ja / Nein
Soziale Medien Facebook, Twitter, Blog
App Nein

Kosten: Whitebox Testbericht

Der Vermögensverwalter Whitebox erhebt eine Pauschalgebühr, die sämtliche Dienstleistungen der Partnerbank und Whitebox abdeckt. Sie startet bei 0,95 Prozent p.a. und reduziert sich mit steigendem Anlagevolumen auf 0,35 Prozent p.a. (ab 500.000 € Anlagevolumen). Für gemeinnützige Stiftungen wird die Dienstleistung volumenunabhängig für 0,35 Prozent p.a. angeboten. Im Leistungsumfang inbegriffen ist eine attraktive Anlageerfahrung, eine flexible Rentenlösung sowie ein umfassendes Reporting. Performancegebühren werden nicht erhoben. Die internen ETF-Kosten werden direkt vom ETF-Anbieter erhoben und betragen üblicherweise zwischen 0,15 Prozent und 0,75 Prozent p.a. Die Nutzung von Spar- und Auszahlungsplänen ist kostenlos. Die Servicegebühr ist für geringes bis mittelhohes Vermögen vergleichsweise hoch. Für hohes bis sehr hohes Volumen sinken die Kosten auf einen durchschnittlichen Betrag. Das kostengünstige Angebot für gemeinnützige Stiftungen ist sehr positiv.

Kosten

Depot­gebühr pro Jahr 0,00 €
Service­gebühr (p.a.)
0,95 %< 30.000 €
0,85 %≥ 30.000 €
0,75 %≥ 50.000 €
0,60 %≥ 100.000 €
0,45 %≥ 250.000 €
0,35 %≥ 500.000 €
0,35 %Gemein­­nützige Stiftungen (volumen­unabhängig)
Performance­gebühr Nein

Sicherheit: Whitebox Testbericht

Seit Januar 2016 können Anleger den Service von Whitebox nutzen. Die Depotbank ist die FinTech Group Bank AG. Der Robo-Advisor besitzt eine Lizenz als Finanzportfolioverwalter und wird durch die BaFin kontrolliert. Die Sicherheit ist demnach sehr hoch.

Sicherheit

Depot­führung FinTech Group Bank AG
Lizenz Finanz­portfolio­verwaltung
Kontroll­organ BaFin

Whitebox im Vergleich

  Whitebox
Angebot
Angebotene Strategien 10
Anlage­klassen Aktien
Anleihen
Immobilien
Infrastruktur
Liquidität
Rohstoffe
Eingesetzte Produkt­typen ETCs
ETFs
Liquidität
Rebalancing Ja
Eingesetzte Produkte 10 - 22
Mindest­anlage 5.000 €
Kosten
Depotführung 0,00 €
Service­gebühr (p.a.)
  • 0,95 %: < 30.000 €
  • 0,85 %: ≥ 30.000 €
  • 0,75 %: ≥ 50.000 €
  • 0,60 %: ≥ 100.000 €
  • 0,45 %: ≥ 250.000 €
  • 0,35 %: ≥ 500.000 €
  • 0,35 %: Gemein­­nützige Stiftungen (volumen­unabhängig)
Performance­gebühr Nein
Kostenbeispiel
10.000 € 95,00 €
50.000 € 375,00 €
100.000 € 600,00 €
250.000 € 1.125,00 €
Service
Sparplan / Auszahlplan Ja / Ja
Halte-/­Kündigungs­fristen Ja (Die Kündigungsfrist beträgt 1 Monat)
Anlage­beratung Nein
Hotline / Online-Chat / App Ja / Nein / Nein
Sicherheit
Gründung Juli 2014
Depotführung FinTech Group Bank AG
Lizenz Finanz­portfolio­verwaltung
Kontroll­organ BaFin
  Mehr Infos

Quelle: Extra-Magazin, Stand 07.07.2017

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Wir haben Whitebox auf den Zahn gefühlt. Lesen Sie dazu das Interview 20-Fragen an Robo-Advisor Whitebox.

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