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ETF Riester Rente

Riester Rente mit ETFs
fairriester bietet eine einfache, transparente und abschlusskostenfreie Riester-Lösung auf ETF-Basis an.

ETF Riester Rente – staatlich gefördert sparen

Passiv gemanagte Fonds sind nicht nur wegen ihrer niedrigen Gebühren ideal für die private Altersvorsorge. Trotzdem gab es lange Zeit keine ETF-Fondssparpläne für die staatlich geförderte Riester-Rente.

Der Anbieter Fairr.de aus Berlin bietet mit dem Produkt fairriester eine einfache, transparente und abschlusskostenfreie Riester-Lösung auf ETF-Basis an. Zuvor war allerdings ein Problem zu lösen, das den Riester-Markt bisher von vergleichsweise kleinen Anbietern von ETF-Alternativen abgeschottet hat: die Beitragsgarantie.

Spätestens zum Rentenbeginn müssen den Riester-Sparern zumindest ihre Beiträge und die staatlichen Zulagen zur Verfügung stehen. Die drei großen Anbieter von Riester-Fondslösungen setzen zu diesem Zweck auf relativ komplizierte Sicherungsverfahren – und das Umschichten gemanagter Fondsprodukte.

farriester basiert dagegen auf einem wissenschaftlich fundierten, passivem und rein laufzeitabhängigen Portfolio-Modell. Das Ziel der Renditemaximierung bei gleichzeitigem Beitragserhalt zum Laufzeitende lässt sich nämlich auch ohne gebührenträchtige Mehrtopf-, Lebenszyklus- oder CPPI-Modelle erreichen.

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Drei Prinzipien müssen berücksichtigt werden:

Kosten sind sicher – Rendite nicht

Gängige Riester-Fondslösungen nutzen aktiv gemanagte Aktien- und Rentenfonds mit Kostenquoten von 1-2,5%. Beim fairriester kommen ETFs verschiedener Anbeiter und passive Produkte der renommierten US-Fondsgesellschaft Dimensional Fund Advisors zum Einsatz. Für die laufzeitabhängigen Portfolios ergeben sich deshalb Jahreskosten von 0,13-0,48%. Dies reduziert bereits die Wahrscheinlichkeit, aufgrund der Kosten ins Minus zu drehen. Der Verzicht auf Abschlusskosten und Ausgabeaufschläge verstärkt diesen Effekt.

Die Laufzeit der Geldanlage muss stets zur Vertragslaufzeit passen

Die Tatsache, dass Aktien historisch über 30 Jahre im Mittel 7% Rendite abwerfen, nützt einem Anleger gar nichts, wenn die Sparphase nur noch fünf Jahre dauert. In diesem Fall kann er zwar Glück haben und sogar überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. Aber das Risiko vor Laufzeitende eine Phase mit minus 50% über 5 Jahre zu erwischen, wiegt schwerer. Ebenso wenig sinnvoll ist es, in ein Instrument mit kurzer Laufzeit und damit hoher Sicherheit anzulegen, wenn bis zum Renteneintritt noch 20 oder mehr Jahre vergehen.

Sichere Rücklage von Beginn an

Im Gegensatz zu anderen Modellen baut der fairriester unabhängig von Depotstand und Marktentwicklung von Beginn an mit einer gewissen Anleihe-Quote einen Sicherheitspuffer auf. Der Anteil ist streng an der Restlaufzeit orientiert. Das hat zwei Vorteile: Erstens ist das Portfolio statistisch gesehen stets auf der sicheren Seite, und zweitens muss es weder zu einem festen Zeitpunkt vor Ende (Lebenszyklusmodell) noch permanent (CPPI oder Dreitopf-Modelle) überprüft und gegebenenfalls prozyklisch und vollständig in risiko- und damit renditeärmere Anlagen umgeschichtet werden.

Wissenschaftlich definierter Worst Case

Zur Umsetzung dieses Drei-Punkte-Konzepts bedarf es einer sauberen Definition des maximal möglichen Aktienverlustes. Vor allem deutsche Anleger rechnen diesen Worst Case gerne mit 100% Aktienverlust ohne nachfolgende Erholung. Eine Absicherung gegen dieses Weltuntergangsszenario wäre ebenso unsinnig wie überflüssig. Um eine realistische Einschätzung zu erhalten, hat das Institut für Vermögensaufbau für uns den maximalen Wertverlust bzw. minimalen Werterhalt auf Basis historischer Kapitalmarktdaten ermittelt, um eine Empfehlung zur Puffergröße aussprechen zu können. Die Analyse bezog sich auf einen Mix aus dem größten Welt-Aktienindex MSCI World und dem europäischen MSCI Europe. Der Europa-Anteil betrug 50%. Für ein solches, zum fairriester passendes Portfolio liegen Kurse seit 1971 vor. In diesen Zeitraum fallen unter anderem diverse Weltwirtschaftskrisen, Ölkrisen, Terroranschläge und der Zusammenbruch des Kommunismus. An negativen Störfaktoren mangelt es also nicht.

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Laufzeitabhängiger Anleihenanteil

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen einen minimalen Werterhalt von 45% für Laufzeiten bis 5 Jahre, 50% für 5-10 Jahre und 70% für 10-15 Jahre. Somit müssten jeweils Verluste von 55%, 50% oder 30% über die jeweilige Laufzeit durch die Wertentwicklung des Anleihen-Sicherheitspuffers aufgefangen werden, um mindestens die Beiträge zu erhalten. Die Konsequenz aus dieser Untersuchung: Der Anteil lang laufender Anleihen im fairriester-Startportfolio für Laufzeiten ab 23 Jahren ist mit etwa 15% sehr gering. 15 Jahre vor Ende liegt der Anleihenanteil dann bei etwa 55%, da die Laufzeit der Anleihen kürzer ist und auch weniger Zeit für Zineszins-Ansammlung bleibt. Bei fünf Jahren Restlaufzeit wird dann eine Anleihenquote von über 90% benötigt.

Portfolios sind passiv, aber nicht starr

Die laufzeitabhängige Portfolio-Zusammensetzung des fairriester kann über unsere Website jederzeit eingesehen werden. Bliebe sie unverändert, könnte fairr.de mit exzellenten historischen Performance-Daten werben. Wir haben uns jedoch gegen eine solche Festschreibung entschieden. Stattdessen wird die Portfolio-Zusammensetzung vom Anlageausschuss der Sutor Bank überwacht, deren Vermögensverwaltung bereits mehrfach von n-tv und focus money ausgezeichnet wurde.

Dies ermöglicht beispielsweise die behutsame Anpassung der Portfolios nach fundamentalen Zinsänderungen oder der Einführung von günstigeren Fonds. Der Anlageausschuss besteht u. a. aus den beiden Geschäftsführern der Bank, dem Leiter der Vermögensberatung und sechs erfahrenen Kundenberatern, die gemeinsam über 200 Jahre Erfahrung in der Betreuung von Kundenvermögen vorweisen können. So ist gewährleistet, dass wir mit unserer passiven Anlagestrategie noch viele Jahre einen aktiven Beitrag zur Vermögensbildung unserer Kunden leisten können.

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