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Der Momentum-Oszillator

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Das Momentum gehört zu den einfachen Indikatoren. Es zeigt die Schwungkraft und die Intensität der Kursveränderung an. Für jeden Tag wird die Differenz aus dem aktuellen Aktienkurs und dem Kurs vor n-Tagen gebildet. Diese Werte ergeben aneinandergereiht einen Graphen, der sowohl positive, als auch negative Werte annehmen kann.

Die Formel für den Momentum-Oszillator lautet:

M = C-Cn
C = der letzte Schlusskurs
Cn = der Schlusskurs vor n-Tagen

Die Kurve pendelt um eine Nulllinie. Werte größer als Null bedeuten, dass der Kurs der Aktie in den letzten n Tagen gestiegen ist. Werte kleiner Null bedeuten das Gegenteil. Als Kaufsignal gilt beim Momentum vor allem das Durchbrechen der Nulllinie von unten nach oben. Dies soll den Beginn eines Aufwärtstrends anzeigen.

Als Verkaufssignal wird gewertet, wenn sich das Momentum wieder dem negativen Bereich nähert, oder gar die Nulllinie nach unten durchbricht.

Herrscht ein Seitwärtstrend vor, pendelt das Momentum um die Nulllinie herum und produziert viele Kauf- und Verkaufssignale, die wenig gewinnversprechend sind. Das Momentum gehört jedoch zu den leistungsfähigsten Indikatoren, wenn der Markt starke Tendenzen aufweist.

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