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Deutsche Bank Currency Return Index

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Die Deutsche Bank Currency Return Index setzt sich zu gleichen Teilen aus drei verschiedenen Indizes zusammen, die bestimmte Devisenbewegungen abbilden. Dabei setzt man auf drei weit verbreitete Annahmen, mit denen Währungsschwankungen erklärt werden.

Valuation-Strategie

Die Valuation-Strategie basiert auf der Annahme der Kaufkraftparität. Es handelt sich dabei um ein Modell zur langfristigen Vorhersage von Wechselkursbewegungen. Es wird beispielsweise berechnet, wie viele Einheiten einer Währung benötigt werden, um den gleichen repräsentativen Güterkorb zu kaufen, den man für einen Dollar in Amerika erhalten würde. Dahinter steht die Überlegung, dass ein Gut überall auf der Welt letztlich den gleichen Preis haben muss, weil es sonst zu Arbitrage kommen würde. Kurzfristig kann der Wechselkurs abweichen, langfristig sollte der Kurs aber um die Kaufkraftparität schwanken. Der Currency Valuation Index kauft Terminkontrakte auf drei unterbewertete Währungen, und verkauft drei überbewertete Währungen. Welche das jeweils sind, ergibt sich aus der Kaufkraftparitätsstudie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Derzeit (November 2009) stehen das britische Pfund, der Neuseeland- und der US-Dollar auf der Kaufseite. Als überbewertet gelten Schweizer Franken, sowie die Norwegische und Schwedische Krone.

Carry-Strategie

Bei der Zusammensetzung des Currency Carry ETF Index kommt es auf die Differenzen von Geldmarktzinsen zwischen verschiedenen Ländern an. Es werden Terminkontrakte auf Währungen mit hohem Zinsniveau gekauft. Zurzeit sind das der Australische und Neuseeland- Dollar sowie die Norwegische Krone. Devisen aus den Niedrigzinsländern sind derzeit US-Dollar, japanischer Yen sowie Schweizer Franken und werden verkauft. Die Idee dahinter ist, dass tendenziell Geld in Währungsräume mit hohen Zinsen fließt. Dies führt dann zu einem Aufwertungsdruck bei diesen Devisen. Ausnahmen sind Extremsituationen, wie beispielsweise im Herbst 2008. Die Risikoaversion der Investoren führte zu Umschichtungen in US-Dollar und Yen, obwohl sie unter Zinsgesichtspunkten unattraktiv waren, der Curreny Carry Index verlor deshalb.

Momentum-Strategie

Die dritte Währungsstrategie im Bunde, der Currency Momentum Index setzt auf die Strategie dem Trend zu folgen. Auf Währungen, die in den vergangenen 12 Monaten am stärksten gegenüber dem US-Dollar zugelegt haben, werden Terminkontrakte gekauft. Derzeit befinden sich Australischer Dollar, Japanischer Yen und Schweizer Franken im Aufwärtstrend. Dagegen stehen Short-Kontrakte auf das britische Pfund, die Schwedische und die Norwegische Krone.

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